Berechnung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil für 2012
Pflichtversicherungsgrenze 2012: 50.850,- Euro (monatlich: 4.237,50 Euro)
Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 2012: 45.900,- Euro (monatlich: 3.825,- Euro)
Pflichtversicherungsgrenze 2011: 49.500,- Euro (monatlich: 4.125,- Euro)
Beitragsbemessungsgrenze (BBG) 2011: 44.550,- Euro (monatlich: 3.712,50 Euro)
Arbeitgeberanteil:
15,5% (Beitragssatz) - 0,9% (Zusatzbeitrag) =
14,6% :2 = 7,3% aus 3.825 € (BBG) = 279,23 €
Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Pflegeversicherung: 37,29 Euro (Kinderlose)
Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Pflegeversicherung:42,08 Euro (Arbeitnehmer mit Kind)
Arbeitnehmeranteil:
15,5% (Beitragssatz) + 0,9% (Zusatzbeitrag) =
16,4% :2 = 8,2% aus 3.825 € (BBG) = 313,66 €
Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Pflegeversicherung: 46,86 Euro (Kinderlose)
Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Pflegeversicherung: 42,08 Euro (Arbeitnehmer mit Kind)
Eine Private Krankenversicherung dürfte also monatlich 592,89 Euro kosten, ohne dass für den Versicherten höhere monatliche Kosten entstehen.
Beispiel:
Mann, geb. 1976 (Tarif Esprit) für Arbeitnehmer, 120 Euro Krankengeld ab dem 43. Tag, Beitragsentlastung von 200 Euro monatlich ab dem 65. Lebensjahr, ohne Vorerkrankungen zahlt genau 466,58 Euro monatlich (Beginn in 2012). Der Arbeitgeber übernimmt davon 233,29 Euro.
Durch den Wechsel in die private Krankenversicherung würde sich dieser Arbeitnehmer monatlich 80,37 Euro sparen.
Mann, geb. 1976 (Tarif Esprit) für Arbeitnehmer, 120 Euro Krankengeld ab dem 43. Tag, Beitragsentlastung von 200 Euro monatlich ab dem 65. Lebensjahr, ohne Vorerkrankungen zahlt genau 466,58 Euro monatlich (Beginn in 2012). Der Arbeitgeber übernimmt davon 233,29 Euro. (Beitrag für die private Pflegeversicherung: 22,31 Euro - davon übernimmt die Hälfte der Arbeitgeber)
Durch den Wechsel in die private Krankenversicherung würde sich dieser Arbeitnehmer monatlich 80,37 Euro sparen. (zuzüglich eigene Ersparnis aus der Pflegeversicherung von monatlich 35,71 Euro).
Fazit: Die tatsächliche Beitragsersparnis beträgt bei diesem Beispiel monatlich 116,06 Euro.
Jüngere Versicher
te zahlen weniger !!!
Seit dem 01.07.2005 muss der Zusatzbeitrag allein vom Arbeitnehmer getragen werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Geringverdiener und Auszubildende, geringfügig Beschäftigte und Bezieher von Arbeitslosengeld
BBG: Beitragsbemessungsgrenze (2012: 3.825 Euro monatlich)
Arbeitnehmer mit einem sozialversicherungspflichtigen Einkommen über 49.950 Euro (2011) jährlich können in die private Krankenversicherung wechseln. Dies gilt auch für Arbeitnehmer, die diese Grenze erstmalig in 2011 überschritten haben.